Unser Kanu für Sie

Das Ortsmuseum in Hanerau-Hademarschen zeigt auf 600qm Ausstellungsfläche viele Aspekte der Ortsgeschichte. Es ist ein klassisches Heimatmuseum, Erinnerungsort für viele Einheimische, Ortsarchiv, Sammlung. Es hat aber mehrere Abteilungen, die auch für den touristischen Gast spannend sind:

  • Ein Raum widmet sich dem Nordostseekanal - Planung, Bau, Eröffnung, mit besonderem Fokus auf die Kanalstrecke in unserer Region
  • Eine einschneidende Erfahrung für den Ort war der Großbrand der gerade frisch sanierten Ortskirche, eine Ausstellung zeigt, was geschah und was übrig blieb.
  • Spannend besonders für Menschen mit Vorfahren, die nach dem 2. Weltkrieg aus den früheren ostdeutschen Gebieten nach Deutschland gekommen sind: Die Ausstellung zu Flucht und Vertreibung (das Thema war vor vielen Jahrzehnten der Gründungsanlass des Museums).
  • In jener Zeit kamen auch in Hanerau-Hademarschen so viele Menschen auf der Suche nach einem Zuhause an, dass sich die Einwohnerzahl in kürzester Zeit verdoppelte. Eine Not-Schulklasse wurde im Dachstuhl eingerichtet: Sie ist im Original erhalten.
  • Wer sich für altes Handwerk interessiert, dem wird die Ausstellung zu örtlichem Handwerk und Gewerbe gefallen, bisher sehen sie dort eine Uhrmacher- und eine Schuhmacherwerkstatt, die Ausstellung wird aktuell um weitere Gewerke erweitert.
  • Literaturinteressierte schauen sich in der "Storm-Stube" um, die dem Autor und Dichter Theodor Storm gewidmet ist. Er hatte in Hademarschen seinen Altersruhesitz und schrieb dort den "Schimmelreiter". Natürlich steht das Reclam-Heft, das Sie vermutlich noch aus der Schulzeit kennen, auch in Ihrer Ferienwohung im Bücherregal.

Geöffnet ist das Museum nur einmal im Monat. Da aber wir, Ihre Vermieter, selbst dort beschäftigt bzw. engagiert sind, können Sie jederzeit zu einem Besuch mit uns verabreden und wir zeigen Ihnen die Ausstellungsräume Ihres Interesses.

Sie können das Museum auch virtuell erkunden: virtueller Rundgang

Das Museum kostet keinen Eintritt, freut sich aber über jede Spende - es wird rein ehrenamtlich von einem Verein betrieben. Das Gebäude und zwei Minijob-Mitarbeiter stellt die Gemeinde.